Ein überblick zu meiner Arbeit bei N24
Ein ganz normaler Tag in der Wirtschaftsredaktion beim Nachrichtensender N24 begann für mich bis Ende 2005 entweder um 5 Uhr oder um 9:30 Uhr. Beim unangenehmen ersten Starttermin war ich als "Redakteur vom Dienst" für den Wirtschaftsblock der Nachrichten verantwortlich. Um 9:30 Uhr begannen die Schichten in denen ich Themen geplant habe, Studiogäste eingeladen oder Nachrichtenbeiträge produziert habe.
Angefangen hat jedoch alles zwei Jahre zuvor mit "N24 World Business". Bei dem wöchentlichen Wirtschaftsmagazin war ich für Themenauswahl, Ablaufplanung und übertragung ins Deutsche verantwortlich war. Die englischen Originalbeiträge kamen von der britischen Produktionsfirma FBC. Wöchentlich ist so eine bunte und interessante Sendung mit Wirtschaftsthemen aus aller Welt entstanden. Moderiert wurde "N24 World Business" von Michael Marx oder Thomas Schwarzer. Ein beispielhafter Sendeablauf ist unten aufgeführt.
Noch während der Laufzeit von "N24 World Business" konnte ich auch andere N24-Projekte betreuen. Im Dezember 2003 stand z.B. eine Talkrunde auf dem Sendeplan: Wirtschaftsressortleiter Dietmar Deffner im Gespräch mit drei Wirtschaftsbossen und einem Wissenschaftler über das Thema "Innovation & Change Management". Mein Job dabei: Redaktionelle Vorbereitung der Sendung in Form von Recherche, Vorgesprächen, Briefing von Moderator und Gästen und Nachbearbeitung der Sendung im Schnitt. Heraus kam eine "N24 Spezial-Talkrunde".
Ein weiterer Spezialauftrag war Anfang 2004 "N24 The Players", eine Reihe mit Portraits herausragender Wirtschaftsköpfe. Hier war meine Hauptaufgabe das Umsetzen des englischen Originals in eine authentische deutsche Version. Das Resultat waren 12 halbstündige Sendungen.
Das Magazin rund um internationale Wirtschaftsthemen, Sendetermin: 16. Mai 2004
Wirtschaftprognosen als Spielball im US-Wahlkampf
Wie im Krieg scheint auch im Wahlkampf die Wahrheit das erste Opfer zu sein. Kerrys und Bushs Aussagen über die Wirtschaftslage könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Republikaner verweisen auf die positiven Daten vom Arbeitsmarkt und preisen Bushs Steuerreform, während die Opposition die Konsequenzen des Rekorddefizits in den schlimmsten Farben zeichnen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Fußball in China - der lange Weg zur Professionalität
Es wird etwas Zeit brauchen, unter den 1,3 Milliarden Chinesen, deren Sportart Nummer Eins Fußball ist, ein paar echte Profis zu finden. Die Nationalmannschaft ist anscheinend nicht die erste Wahl. Nicht nur auf dem Platz hätten sie versagt, seit längerem gibt es Korruptions-Vorwürfe. Fans glauben, dass die Hälfte aller Spiele "faul" sind. Das Problem: die chinesischen Spieler bekommen nur 100 Euro im Monat. Aber der Sponsoren-Markt floriert.
Mechanische ärzte: Roboter operieren präzise und kostengünstig
"Cyber Knife", so wird der der Medi-Robot genannt, soll den Eingriff bei Operationen mininmieren und trotzdem große Wirkung zeigen. Außerdem sei es schmerzfrei, schnell und kostengünstig.
EU-Erweiterung: Brüssel wirbt mit "Eurobus"
In den neuen EU-Mitgliedsstaatenherrscht nicht nur Freude über den Beitritt. Viele Büger sind skeptisch und wissen nicht so recht, was sie erwartet im neuen Multi-Kulti-Europa. Um den Sorgen der Bevölkerung zu begegnen, hat die EU den "Eurobus" auf die Straßen geschickt. Das „Europäische Kulturmobil“ ist mit 130 Teilnehmern unterwegs, um in fünf Ländern neue Brücken zwischen Ost- und Westeuropa zu auf zu bauen.
... interessiert mich nicht nur aus persönlichen Gründen (s.u.), sondern auch fachlich. Aber ich gebe zu, dort noch ein Anfänger zu sein - ebenso wie competition, das neue Magazin des führenden Portals für Architekturwettbewerbe competitionline.com. Nummer 1 des Magazins enthält Texte und Interview von mir zum Thema Interdisziplinarität.
.. kann man auch selbst. In einer Gemeinschaft, genannt Baugruppe. Und dieses Modell praktiziere ich gerade mit recht hohem Aufwand, als geschäftsführender Bevollmächtigter der Barceloneta GbR mbH. Das ist nicht nur Arbeit am zukünftigen Zuhause, sondern auch eine Menge Hands-On-Erfahrung für ein neues Themenfeld (s.o.).
Markus Münch
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